Allgemeine Informationen zu unseren Biker-Touren

 

Für Interessenten unserer Biker-Touren haben wir hier einige Informationen zusammenges-tellt, die u.U. bereits für die Entscheidung über einen Teilnahme von Bedeutung sein können. So kann es z.B. für die Beschaffung von Reisedokumenten wichtig sein, sich rechtzeitig um diese Dinge zu kümmern, z.B. weil Antrags- und Bearbeitungsfristen berücksichtigt werden müssen. Über alle Einzelheiten, die für die Vorbereitung und Durchführung der Touren von Bedeutung sind, informieren wir in einer Reisevorbesprechung, die etwa 6 Wochen vor Reisbeginn stattfindet.

Hier werden auch noch mal alle Details zu den nachstehenden Informationen angespro-chen. Auf dieser Reisevorbesprechung haben die Teilnehmer bereits Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen.

 

1. Reisepass

Alle Teilnehmer benötigen einen roten Reisepass, der mindestens bis zum Ende des auf das Reiseende folgenden Monats gültig ist. 

 

2. Führerschein

Alle Biker benötigen einen gültigen Führerschein der Klasse alt 1 oder neu A. Ganz alte Führerscheine ("graue Lappen"), die möglicherweise schlecht lesbar oder beschädigt sind, sollten besser durch einen "modernen" Führerschein im Kreditkartenformat ersetzt werden. Für Fahrten in Nordamerika (USA und Kanada) wird vom ADAC ein Internationaler Führerschein dringend empfohlen!  Den Scheckkarten-Führerschein und einen internationalen Führerschein erhalten Sie beim zuständigen Landkreis.

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3. ESTA-Einreiseantrag für die USA

Die Bearbeitung der zwingend erforderlichen ESTA-Einreisegenehmigung  im Internet wird von uns übernommen.  Ebenso die die dafür fällige Gebühr in Höhe von 14 US-Dollar pro Person. Für die Beantragung der ESTA-Genehmigung benötigt Globus-Reiseservice die Kopie Ihres gültigen Reisepasses und zwar nur die Innen-Doppelseite mit dem Passfoto.

Für die Einreise in die USA (gilt nicht für die Einreise nach Kanada) muss sich jeder Einreisende bei  der Airline mit der/sie einreist auf deren Internetseite registrieren. Das ist bei einigen Airlines leider etwas kompliziert. Deshalb übernehmen wir auch diese Anmeldung für unsere Reiseteilnehmer.

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 4. Kreditkarte  (Master Card oder VISA-Card o.ä.)

Den Teilnehmern wird aus verschiedenen Gründen ausdrücklich empfohlen, zu einer Biker-Tour eine Kreditkarte mitzunehmen und sich diese, sofern noch nicht vorhanden, rechtzeitig bei ihrer Hausbank zu besorgen.

 

Gründe:

 

A)  Zur Bargeldversorgung an  Geldautomaten in Nordamerika ist die normale Bankkarten

     i.d.R. nicht mehr geeignet.  Die meisten Banken haben diese Karten, wegen der sich

     häufenden Betrügereien,  für den Gebrauch im aussereuropäischen Ausland, insbesondere

     auch für Bargeldverfügungen an Geldautomaten,  gesperrt . Mit einer Kreditkarte und dem

     dazugehörenden PIN-Code kann man i.d.R. an fast allen Geldautomaten Bargeld abheben.

     Das Thema Zahlungsmittel und Geldversorgung werden wir in unserer Reisvorbesprechung

     noch ausführlich behandeln.

 

B)  Die beim Motorradverleiher Eagle Rider zu hinterlegende Kaution in Höhe von 500 Dollar

       pro  Bike kann durch die  Vorlage einer Kreditkarte ersetzt werden.

 

C)c Die Gebühr für die goldene Master- oder Visa-Card beinhaltet u.U. eine von der

     Kartennutzung unabhängige Reiserücktrittskostenversicherung  und i.d.R. auch eine

      Auslands- Reisekrankenversicherung. Dies ist deshalb eine der ünstigsten Möglichkeiten, 

      sich  gegen die wichtigsten Risiken einer Fernreise zu versichern. Weil dieser Versiche-

      rungsschutz nur über eine goldene Kreditkarte aber nicht  von allen Banken angeboten

      währt wird, bitte bei  der  kartenausgebenden Bank unbedingt nach diesem Versiche-

      rungsschutz  fragen.   

      Es reicht dabei nicht aus, dass der Versicherungsschutz nur dann besteht, wenn die

      Reise mit  der Kreditkarte bezahlt wird. Globus-Reiseservice  kann Kreditkartenzahlungen

      bezüglich des Reisepreises aus  technischen Grün den nicht annehmen. Wenn Sie die

      günstige Möglichkeit, die Reiserücktrittskostenversicherung mit der  goldenen Kredit-

      karte nutzen wollen, muss diese Karte  entweder bereits vorhanden sein  oder schnell-

      stens besorgt werden. Versicherungsschutz wird nur gewährt,  wenn die  goldene

      Kreditkarte zum Zeit punkt der Reise-Buchung  mindestens bereits beantragt  wurde.  

      Bitte beachten Sie, dass bei  Reiserücktrittskostenversicherungen über  eine goldene

      Kreditkarten  neuerdings eine Selbstbeteiligung von bis zu 300 Euro gelten kann. Das ist

      je nach ausgebendem Institut  unterschiedlich. Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich bei

      Ihrer Hausbank .

                                                                              

                                                                                    

5. Versicherungen:

 

a)  persönliche Versicherungen

     Dringend empfohlen wird  der Abschluss einer Stornokostenversicherung ggf. einschließlich

     Reiseabbruchkostenversicherung, sowie eine Auslands-Reisekrankenversicherung.  Wie

     unter dem Abschnitt 4. erläutert,

     können beide Versicherungsrisiken  mit  einer goldenen Kreditkarten, die von bestimmten

     Banken herausgegeben ausgegeben werden, preiswert abgedeckt werden.  Bei Bedarf

     bieten wir Ihnen alternativ gerne einen individuelen  Versicherungsschutz der Europäischen

     Reiseversicherung AG an.

 

b) Bike-Versicherungen

     Für die gemieteten Motorräder  sind die Prämien für folgende Versicherungen  bei uns im

     Reisepreis nthalten:

     ba)  Kfz-Haftpflichtversicherung in Höhe von 1,7 Millionen Euro;

     bb)  Vollkaskoversicherung für Schäden am Mietfahrzeug einschließlich

             Diebstahlversicherung , 100 % ohne Selbstbeteiligung; 

             Ausgeschlossen sind  bei  bb)  u.U. eventuelle Abschleppkosten.

                                                                                            

 

d) Mit einer Kreditkarte ist man als Reisender und Biker bei allen möglichen geplanten und

     ungeplanten Ausgaben, ggf. auch in  irgendwelchen Notfällen, stets zahlungsfähig. Das

     kann bei einer Fernreise und insbesondere auch bei einer Biker-Tour u.U. sehr wichtig sein.

     In Nordamerika ist es z.B. durchweg üblich,  auch estaurantrechnungen  etc.  mit einer

     Kreditkarte bezahlen.

 

 

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6.  Gepäck    

Für internationale Flüge gelten seit 2010 i.d.R. folgende Gepäckbeförderungsregelungen:

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Mitgenommen bzw. kostenlos befördert werden kann pro Person:

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   1 Stück Hauptgepäck mit maximal 23 kg Gesamtgewicht,

       Länge + Breite + Höhe max. 158 cm

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    1 Stück Handgepäck (Kabinengepäck) mit maximal 12 kg, mit 

       n Maßen von max. 55 x 25 x 35 cm

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    1 weiteres Stück Handgepäck als Kabinengepäck, z.B.

     kleinere Handtasche, Kameratasche oder  ein z.B. Motorradhelm.

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Bei einigen Airlines gibt es bezüglich des  Handgepäcks, welches in die Kabine mitgenommen wird, geringfügige unterschiede. Deshalb werden wir auf der  Reisevorbesprechung darüber noch mal im Detail informieren. 

                                                                                                                                                                                    

7. Empfehlungen für die Gepäckorganisation während der  Motorradrundreise: 

Für eine Motorradrundreise in den USA sollte man sich nicht mehr als nötig mit Gepäck belasten. Eine Biker-Tour in den USA oder Kanada ist nicht mit einer Bade- und Erholungsreise in warme Länder zu vergleichen. Abendliches "aufbrezeln" bezüglich der Bekleidung ist weder für die Damen noch für Herren erforderlich.

 

Neben der Motorradbekleidung, über die wir in der Reise-Vorbesprechung im noch im Detail sprechen werden, genügen einige Teile robuster Freizeitbekleidung für die abendlichen Aktivitäten einschließlich der Restaurantbesuche. Selbst im mondänen Las Vegas kann man in ordentlicher Freizeitbekleidung, die aus Jeans und T-Shirt bestehen kann, in jedes Restaurant und in  (fast) jedes Spielkasino gehen. Außerdem ist zu bedenken, dass im Südwesten der USA vorwiegend mit warmen bis sehr warmen Temperaturen zu rechnen ist. Ferner besteht in den meisten Unterkünften, die wir während der Rundreise benutzen, die Möglichkeit Wäsche zu waschen oder auch waschen zu lassen.

 

Diese wenigen Sätze mögen ein Hinweis darauf sein, dass man sich mit Blick auf das Gepäckvolumen keinerlei Sorgen machen muss, wenn man sich auf die wesentlichen Dinge beschränkt. Wir werden zu diesem Thema auf der Vorbesprechung bei  Bedarf noch weitere nützliche Tipps geben. 

 

Im Prinzip gilt für unsere Biker-Touren bezüglich des Gepäcks folgendes:

Jeder Biker hat sein Gepäck im Wesentlichen am Bike. Bei den gängigen Motorradmodellen stehen für das Gepäck zwei geräumige seitliche Packtaschen zur Verfügung. Außerdem schnallen sich die Biker i.d.R. einen wasserdichten Packsack auf den Gepäckträger hinter der Sissybar oder auf den leeren Soziussitz. HD-E-Glide, Honda Goldwing ,

 BMW R 1200 und die Indian Roadmaster haben statt des Gepäckträgers ein geräumiges Top-Case für die direkte Beladung. Biker mit Beifahrern können bei Bedarf ein kleineres Gepäckstück, etwa eine mittelgroße Reisetasche,  

in das Begleitfahrzeug geben.

 

Motorrad-Bekleidung sollte grundsätzlich, soweit nicht getragen, am Bike mit geführt werden, damit dieses unterwegs stets unmittelbar greifbar ist ! Das gilt besonders auch für eine, leichte Regenbekleidung.

 

Für Gegenstände, die auf den Gepäckträger oder auch auf einem freien Soziussitz mitgeführt werden, ist an entsprechendes Befestigungsmaterial (Spannbänder etc.) zu denken.

 

Alle Gepäckstücke, die nach dem Umpacken leer sind, oder nur noch Gegenstände enthalten, die im Verlauf der  Biker-Tour nicht benötigt werden, können bis zur Rückkehr beim Vermieter Eagle-Rider in einem  Lagerraum

kostenlos aufbewahrt werden.

 

8. Motorradhelm

Die Verpflichtung zum Tragen von Helmen ist für Motorradfahrer in den USA ist in die einzelnen US-Bundesstaaten unterschiedlich geregelt. Im Bereich unserer Touren besteht Helmpflicht nur in den Bundesstaaten Kalifornien und Nevada. Unabhängig von diesen Regelungen empfehlen wir dringend, während der Rundfahrten in den USA stets einen Helm zu tragen. Das Gleiche gilt auch für Kanada.

 

Für alle Biker gilt  während der Fahrt generell Brillenpflicht. Die Brille soll, insbesondere bei offenem Visier, vor Insekten und möglichweise im Straßenverkehr umherfliegenden Steinchen etc. schützen. Weil im amerikanischen Westen weit überwiegend die Sonne scheint, sollte es sich bei der Schutzbrille stets um eine Sonnenbrille handeln.

 

Der Bike-Vermieter Eagle Rider stellt für Fahrer und Beifahrer einfache Helme kostenlos zur Verfügung. Diese Helme sich allerdings bezüglich Qualität und Passform nicht unbedingt zu empfehlen. Wir empfehlen deshalb, einen eigenen Helm zu tragen, den man entweder

a) von zu Hause mitbringt oder

b) bei Eagle Rider zu Beginn der Tour kauft (bei Eagle Rider  ab ca. 50 Dollar im Angebot).

     Geprüfte Helme tragen in den USA i.d.R. die Buchstaben DOT (Department of Transport).

 

9. Integralhelm oder Jethelm ?

 

Einerseits:

Für die höchstmögliche  Sicherheit ist ein Integralhelm natürlich erste Wahl, weil dieser neben dem Kopfschutz auch noch einen Schutz für die Mund- und Kieferpartie gewährleistet.   Wenn man  in der Hitze des amerikanischen Westens fährt, kann ein  Integralhelm, zumal in dunkler Farbe, allerdings durchaus  wie ein „Kochtopf“  wirken,  was das angestrebte Fahrvergnügen dann leider  deutlich beeinträchtigen kann. 

 

Andererseits:

Chopper- und  Naturfeeling (Wind im Gesicht) sprechen, unter Vernachlässigung optimaler Sicherheit, für einen offenen Jethelm.  Deshalb neigen  Harley- und andere Chopperfahrer  überwiegend zu dieser Helmart.

 

Es gibt in Deutschland im Handel bekanntlich auch Integralhelme, die man durch Abnehmen des Kinn- und Mundschutzes mit wenigen Griffen zum Jethelm umfunktionieren kann. In Deutschland findet man im Handel natürlich eine reichliche Auswahl an Helmen .

 

Wenn man sich für einen Jethelm entscheidet,  ist für eine lange Tour möglicherweise ein solcher  mit Visier empfehlenswert. Ein aufklappbares  Visier schütz in Ausnahmefällen  das Gesicht bei Kälte  oder bei Regen  vor unangenehmen „Tropfeneinschlägen“.

 

Verwendet man  tatsächlich einen Jethelm ohne Visier, sollte man als Regenschutz zusätzlich eine geschlossene Motrradbrille dabei haben.                                                                                  

 

Welchen Helm Fahrer und Beifahrer während der Tour tragen, ist deshalb deren persönliche Entscheidung.

 

Wir weisen in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass u.U. auch Versicherungsfragen tangiert werden. Deutsche Unfall- und Krankenversicherungen kürzen oder verweigern teilweise Leistungen, wenn  Motorradfahrer bei Unfällen keinen Helm getragen haben.  Im Zweifel erkundigen Sie sich vor der Reise bei  Ihrer Kranken- oder Unfallversicherung nach solchen Einschränkungen.

 

10. Telefonieren

Auch hierzu gibt es auf der Vorbesprechung weitere Detailinfos.

Wichtig ist vorweg aber folgendes:

a) Ein Handy ist nicht nur die bequemste Art aus den USA nach  Deutschland zu telefonieren

     und in den USA     auch für Anrufer   aus Deutschland erreichbar zu sein. Ein Handy kann

     auch als  wichtiges Kontaktmittel  innerhalb der Biker-Gruppe während  der Rundreise

     dienen, wenn das in dringenden Fällen einmal  von Bedeutung  sein sollte. Im Zeitalter der

     Smartphones ist die Frage bezüglich der Sendefrequenzen kaum noch von Bedeutung,

     weil diese Geräte durchweg über Quadbandfrequenzen  verfügen. Alle Hotels und auch die

     allermeisten Restaurants in Nordamerika verfügen inzwischen über kostenlose  WLANan-

     bzw. WiFi-Verbindungen.

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11. Stromspannung

Die Stromspannung beträgt in den Nordamerika  beträgt lediglich 110 Volt

Elektrogeräte wie z.B. ein Haarfön, müssen deshalb entsprechend umschaltbar sein. Man benötigt darüber hinaus einen speziellen Steckdosenadapter, weil die europäischen Steckerkontakte in den USA nicht passen. Sie erhalten von Globus-Reiseservice ein Exemplar auf der Reisevorbesprechung.  Ladegeräte für Kameras und Handys etc. funktionieren dagegen ohne Umschaltung auch bei 110 V - aber wegen der Passform auch nur mit einem  Adapter.

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12. Gesundheit und Kleidung

Impfungen sind für Reisen nach Nordamerika nicht vorgeschrieben.

Ein Impfschutz gegen Tetanus, Polio und Diphtherie sollte jedoch grundsätzlich vorhanden sein. Gesundheitliche Belastungen ergeben sich u.U. durch das lange Sitzen während der Flüge und der sich aus den unterschiedlichen Höhenlagen während der Rundreise resultierenden Temperaturschwankungen. Temperaturen bis etwa 40 Grad sind in der trockenen Festlandsluft der Halbwüsten im Westen der USA i.d.R. recht gut zu vertragen.

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Bei unseren Touren starten wir  an einigen Tagen in größeren Höhenlagen (ca.2400 m) so dass wir in diesen Fällen zu Beginn der jeweiligen Tour mit Temperaturen im einstelligen Bereich  (0 bis 9 Grad) rechnen müssen. Hierfür sollte man einige warme Kleidungsstücke, u.a. warme Handschuhe und wärmende Kleidung zum „drunterziehen“ (z.B. Vliesjacke, lange Unterhosen etc.)  dabei haben.

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Zu Bekleidungsfragen werden wir , in der Verbindung mit Informationen  zu den zu erwartenden Witterungsverhältnisse in den Zielgebieten,  im Verlauf der Reisevorbesprechung ebenfalls noch umfassend informieren.

 

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Telefonische Informationen zu wichtigen, hier nicht angesprochenen Fragen, gibt es bei uns bei Bedarf jederzeit unter 04465-942210.

  

  

Friedeburg im Juli 2017