Bericht über unsere USA-Biker-Tour im September 2011

  

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Highway-Melodie 2011

 

Bereits im Februar dieses Jahres war die von Globus-Reiseservice angebotene, nach 2009 und 2010 dritte Biker-Tour in die USA ausgebucht. Die gespannte Vorfreude, aber auch das lange, ungeduldige Warten hatte für die Teilnehmer am 2. September ein Ende. Endlich konnte Sie losgehen - die "Highway-Melodie". Eine Biker-Tour in das Traumland eines jeden Bikers - den Westen Amerikas. Gigantische Städte, sensationelle Landschaften, unendliche Weiten und heiße Wüsten und nicht zuletzt das schönste Stück der legendären Route 66 standen auf dem Programm. 4500 km auf donnernden Harleys durch Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah.

 

Die Reise begann mit einem Bustransfer von Ostfriesland zum Flughafen nach Hamburg. Ein kurzer Flug nach London und von dort mit Britisch Airways direkt in die 13-Millionen-Metropole Los Angeles an der Pazifikküste Kaliforniens, diesmal Ausgangs- und Endpunkt der Tour. Den Abend des Ankunftstages verbrachten 13 Biker nebst 9 Beifahrerinnen unter der Führung und mit Betreuung durch Trailboss Hinrich Lübbers und Ehefrau Andrea im hübschen Stadtteil Santa Monica, mit seinem berühmten Pier und den unendlichen Bay-Watsch-Stränden. Ein erstes Biker-Highlight war dann eine Gedenkminute an einer Bronzetafel am Endpunkt der legendären Route 66, der sich hier, am Ende des Santa-Monica -Boulevard, unmittelbar an der Pazifikküste befindet. Im historischen Route 66-Restaurant "Barneys Beanery" konnten die Teilnehmer zum ersten Mal in deftigen Steaks, knusprigen Spare-Ribs und anderen Köstlichkeiten der amerikanischen Küche schwelgen.

 

Vierzehn ausgewachsene Harleys warteten am nächsten Morgen bei Eagle-Rider Los Angeles auf die Biker und ihre Begleiterinnen, deren Augen beim deren Anblick mit den chromblitzenden Harleys um die Wette leuchteten. Tourgerecht packen, eine kleine Proberunde drehen und dann konnte sie endlich beginnen, die Highway Melody 2011. Was für ein Auftritt: 13 Biker folgten in gleißenden Sonnenlicht dem Trailboss, mit einer Geräuschkulisse wie ein mittelschweres Gewitter, auf ihren schweren donnernden, vibrierenden Harleys auf dem Weg zu ihren Traumzielen in die endlosen Weiten Amerikas. Schon nach wenigen Kilometern im dichten Stadtverkehr erreichte die Gruppe den berühmte Highway Nr. 1, der vielfach auch als "Traumstraße der Welt" bezeichnet wird. Stets in Sichtweite der prächtigen Pazifikküste passierte die Gruppe dann zunächst die berühmten Badeorte Santa Monica und Malibu. Etappenziel des ersten Tages war dann das kalifornische Städtchen San Luis Obispo.

 

Am nächsten Tag standen dann zunächst rund 200 km dramatische Steilküste des Highway Nr. 1 zwischen Morro Bay und Monterrey auf dem Programm. Voller Staunen über diese  grandiose Naturkulisse wurden bei wiederholten Stops Unmengen von Fotos produziert. Höchst interessant war dann auch die Gegend um den Fischereihafen der alten kalifornischen Hauptstadt Monterrey, wo die Gruppe eine Mittagsrast einlegte. Nach einer Fahrt durch fruchtbare Landschaften und dem berühmten Silicon-Valley erreichten die Biker am Nach-mittag eine der schönsten und ebenso berühmten Städte der Welt: San Francisco. Bereits ein erster abendlicher Spaziergang im Bereich um Fishermans Wharf vermittelte den Bikern einen tiefen Eindruck dieser legendenreichen Weltstadt. Eine unvergess-liche Überfahrt über die oft als "schönste Brücke" der Welt bezeichneten Golden Gate Bridge am nächsten Tag war dann ein neuer Höhepunkt. Einmal im Leben selbst auf einer Harley über dieses berühmte bauliche Monument zur reiten, gehört für einen Biker wohl zu den größten Erlebnissen schlechthin. Von den ergreifenden Panomablicken von der gegenüberliegenden Bay-Seite auf San Francisco und die Golden Gate Bridge ganz zu schweigen.

 

Für den Rest des Tages blieben die Bikes dann in der Hotelgarage. Die Biker erkundeten die Stadt der Sehnsüchte, der Mode, der Hippies, der Musik und der Cable Cars, bei einer intensiven Stadtführung ausnahmsweise einmal zu Fuß. Zu den Stationen dieses Rundganges zählten neben Fishermans Wharf  mit seinem berühmten Pier 39 unter anderem  das italienische  Viertel, Chinatown (die größte chinesische Ansiedlung außerhalb Chinas mitten in San Francisco)  und der Bereich um den Union Square im Stadtzentrum.

Auf  einer Fahrt durch den kühlen Küstennebel, verließen die Biker am nächsten Morgen auf der gigantische Oakland- Bay-Bridge die Traumstadt San Francisco und durchquerten danach das extrem fruchtbare Sakramento-Tal. Einst war dieses paradiesische Tal das begehrte Ziel der legendären Siedlertrecks aus dem Osten des Landes, auf dem Califonia-Trail. Außerdem zog ab 1849 der erste große Goldrausch Hunderttausende von Abenteurern in diese Region.

 

Die Landschaft verwandelte sich dann bald in braune, wie die wogenden Wellen des Meeres wirkende Hügelketten, in denen auf riesigen Ranches an schwarzen Rindern die besten Steaks der Welt heranwachsen. Am Nachmittag beeindruckte die Hochgebirgslandschaft des Yosemite-Nationalparks die Biker. Riesige nackte Granitfelsen ragen hier, durchfurcht von tiefen Schluchten, in den sonnigen Himmel. Bei der Überwindung des Tioga-Passes auf dem Rücken der Sierra Nevada, wurde mit über 3000 m der höchste Punkt dieser Reise erreicht. Kleine Schneefelder waren hier beinahe mit der Hand zu greifen. Auf der Ostseite dieser schroffen Gebirgskette führte dann eine herrliche Strecke an einem grandiosen Panorama schneebedeckter Viertausendern vorbei.

 

Ein neues Abenteuer wartete am nächsten Tag auf die Gruppe - eine Fahrt in das berüchtigte Tal des Todes einer bis zu 86 Meter unter dem Meeresspiegel liegende Talsenke, die zu den heißesten Orten der westlichen Erdhalbkugel zählt. Temperaturen um 45 Grad in der glühenden Nachmittagsonne, verlangten den an kühle Temperaturen gewöhnten Friesen dann  auch einiges ab. Aber nach Ankunft in dem idyllisch mitten im Daeth Valley liegenden Furnace Creek Resort-Anlage war diese Hitze dann, im Swimmingpool oder im gekühlten Restaurant,

bald wieder vergessen.

Tief beeindruckt von dieser heißen, karstigen, lebensfeindlichen Mondlandschaft verließ die Gruppe das Todestal in der Morgenkühle des nächsten Tages. Las Vegas wurde südlich umfahren, dann galt es den berühmten Hoover-Staudamm an der Grenze der US-Bundesstaaten Nevada und Arizona einen kurzen Besuch abzustatten. Dieser mächtige, 378 Meter lange, bereits 1935 fertiggestellte Damm, staut südlich von Las Vegas den Colorado-River zum Lake Mead und versorgt damit die gesamte Umgebung mit elektrischer Energie.

 

Dann wartete ein zentraler Bestandteil vieler Bikerträume auf die Gruppe: Die legendäre Route 66. Hier wurde er nun Realität, der Bikerwunsch, selbst einmal auf der "Motherroad Amerikas" zu fahren, wie einst Peter Fonda und Dennis Hopper im Film Easy Rider. Zunächst stand eine Fahrt auf einer von Kingman bis Oatman im Original erhaltenen Strecke der historischen Route 66 auf dem Programm. Das verschlafene Goldgräbernest Oatman an der alten Route 66 in Arizona vermittelt seinen Besuchern bis heute das authentische Flair des legendären wilden Westens. Und auch am nächsten Tag gab es dann noch einmal Route 66 pur: Weitere 200 km auf dem am besten erhaltenen Original-Stück der legendären Route 66 von Kingman bis nach Seligman. Auch diesmal ließ es sich Angel Degadillo, der berühmte "Barbier von Seligman"  der auch als Vater der Route 66 bezeichnet wird, nicht nehmen, die Biker aus Ostfriesland persönlich mit Handschlag zu begrüßen. Seligman kann getrost als "Hauptstadt der historischen Route 66" angesehen werden. Neben vielen Relikten der alten Route 66, findet man in hier alle erdenklichem Souvenirs, insbesondere T-Shirts und Sticker, die die Teilnehmer in der kommenden Biker-Saison ihren heimischen Biker-Freunden stolz präsentieren können.

Dann wartete ein zentraler Bestandteil vieler Bikerträume auf die Gruppe: Die legendäre Route 66. Hier wurde er nun Realität, der Bikerwunsch, selbst einmal auf der "Motherroad Amerikas" zu fahren, wie einst Peter Fonda und Dennis Hopper im Film Easy Rider. Zunächst stand eine Fahrt auf einer von Kingman bis Oatman im Original erhaltenen Strecke der historischen Route 66 auf dem Programm. Das verschlafene Goldgräbernest Oatman an der alten Route 66 in Arizona vermittelt seinen Besuchern bis heute das authentische Flair des legendären wilden Westens. Und auch am nächsten Tag gab es dann noch einmal Route 66 pur: Weitere 200 km auf dem am besten erhaltenen Original-Stück der legendären Route 66 von Kingman bis nach Seligman. Auch diesmal ließ es sich Angel Degadillo, der berühmte "Barbier von Seligman"  der auch als Vater der Route 66 bezeichnet wird, nicht nehmen, die Biker aus Ostfriesland persönlich mit Handschlag zu begrüßen. Seligman kann getrost als "Hauptstadt der historischen Route 66" angesehen werden. Neben vielen Relikten der alten Route 66, findet man in hier alle erdenklichem Souvenirs, insbesondere T-Shirts und Sticker, die die Teilnehmer in der kommenden Biker-Saison ihren heimischen Biker-Freunden stolz präsentieren können.

Noch am gleichen Tag stand dann noch eine ultimative landschaftliche Sensationen auf dem Programm: Die gewaltige Schlucht des Grand Canyon - wohl auch der absolute landschaftliche Höhepunkt dieser Biker-Tour. Vom Coloradofluß in Jahrmillionen in den Fels gesägt, fast 400 km lang und bis zu 1600 tief, ist der Grand Canyon mit Worten kaum zu beschreiben und auf keinem Foto wirklich einzufangen. Ergriffen und in tiefer Ehrfurcht vor der Gestaltungskraft Natur erlebt jeder Besucher dieses einmalige Naturwunder.

 

Zuvor hatte am Nachmittag  einen besonderes Experiment stattgefunden. Ein Biker hatte das unbändige Verlangen verspürt, herauszufinden ob eine dicke Harley nicht auch mit Diesel betrieben werden kann. Das eindeutige Testergebnis: Es funktioniert einfach nicht - weitere Versuche sind also zwecklos. Der Lohn für den Test-Biker war eine (nicht kostenlose) Huckepack-Fahrt auf einem Abschleppwagen zur Harleywerkstatt nach Flagstaff und dort angekommen, grinsende Mechaniker, deren feixende Bemerkung "crazy germans" leider nicht zu überhören war. Und dazu am Ende noch etliche "Strafmeilen", um verspätet wieder zur Gruppe zu stoßen

 

Der nächste Tag begann für die meisten Teilnehmer mit einem überwältigenden Erlebnis - einem ein Hubschrauberflug über den Grand Canyon, der mächtigsten Schlucht der Erde. Ein Ereignis, das wohl niemand der dies selbst erlebt hat, jemals wieder vergisst ! Danach folgte die Gruppe östlich dem Canyonrand und konnte an mehreren Viewpoints noch weitere Eindrücke dieser gewaltigen Schlucht genießen. Am späten Nachmittag erreichte die Gruppe dann das nächste landschaftlich Highlight:  Das Monument Valley an der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Arizona und Utah. Erneut ein Wunderwerk der Natur. Kenner bezeichnen  diese einmalige Landschaft manchmal als "das fotogenste Tal der Erde". Bizarre rote Felstürme, -zinnen und -nadeln versetzen den Besucher in eine fast überirdische, mystische Szenerie, die auf der Welt ebenfalls einzigartig ist. Hier im riesigen Reservat der Navajo-Indianer konnten die Biker, neben der grandiosen Landschaft, auf einer Fahrt mit einem geländegängigen Fahrzeug, neben der wirklich einmaligen Landschaft, auch ein wenig über die Lebensweise der hier lebenden Indianer erfahren.

 

Nach einer langen Tagesfahrt, auf einer der schönsten und abwechslungsreichsten Biker-Strecken dieser Tour, erreichte die Gruppe am späten Nachmittag den berühmten Bryce Canyon im Südwesten von Utah. Stündliche komplett wechselnde Landschaften, die eindrucksvollen Goosenecks (ungewöhnliche Flussschleifen des San Juan River), die Überquerung des Colorado-Flusses im Cataract Canyon, der eindruckvolle Capitol-Reef-Nationalpark und schließlich das Gebiet des Esclante Staircase - jedes für sich eine Landschaft der besonderen, vorher nie erlebten Art.

 

Wahrscheinlich sind die Kräfte der natürlichen Erosion nirgends greifbarer als im Bryce Canyon Nationalpark, dem Etappenziel dieses ereigisreichen Tages. Dieser ist von einem Gewirr einmaliger roter Gesteinsformationen geprägt, die irgendjemand einmal als die "zu Stein gewordene rote Glut der Hölle" bezeichnet hat. Eine bessere Beschreibung lässt sich im Anblick dieser dieses spektakulären Naturschauspieles kaum finden. 

 

Nach einer langen Tagesfahrt, auf einer der schönsten und abwechslungsreichsten Biker-Strecken dieser Tour, erreichte die Gruppe am späten Nachmittag den berühmten Bryce Canyon im Südwesten von Utah. Stündliche komplett wechselnde Landschaften, die eindrucksvollen Goosenecks (ungewöhnliche Flussschleifen des San Juan River), die Überquerung des Colorado-Flusses im Cataract Canyon, der eindruckvolle Capitol-Reef-Nationalpark und schließlich das Gebiet des Escalante Staircase - jedes für sich eine Landschaft der besonderen, vorher nie erlebten Art.

 

Wahrscheinlich sind die Kräfte der natürlichen Erosion nirgends greifbarer als im Bryce Canyon Nationalpark, dem Etappenziel dieses ereingisreichen Tages. Dieser ist von einem Gewirr einmaliger roter Gesteinsformationen geprägt, die irgendjemand einmal als die "zu Stein gewordene rote Glut der Hölle" bezeichnet hat. Eine bessere Beschreibung lässt sich im Anblick dieser dieses spektakulären Naturschauspieles kaum finden.

Die vorletzte Strophe der Highway-Melodie führte die Bikergruppe vom Bryce Canyon, quer durch den, ebenfalls extrem interessanten Zion Nationalpark, auf der Interstate 15 in die Spielerstadt Las Vegas. Ein drastischer Panoramawechsel: Nationalparks mit grandiosen Natur- und Landschaftsformation und staubige Wüsten wandelten sich urplötzlich in eine von Menschen geschaffen Glitzerwelt ungeahnten Ausmaßes. Der berühmte Las-Vegas-Strip mit seinen gigantischen Hotel-Casinos zog die Teilnehmer am Abend und am Folgetag in Ihren Bann. Daneben gab an diesem programmfreien Tag reichlich Gelegenheit in der prächtigen Pool-Landschaft des Excalibur-Hotels auszuspannen, oder bummeln, shoppen und natürlich zu dem in Las Vegas unvermeidlichen aber meist erfolglose Versuch, die schwindsüchtige Reisekasse mit einem Glücksspielchen  in den unzähligen Casinos wieder etwas aufzufüllen.

  

Am Tag darauf folgten die Biker noch einmal dem Ruf der Straße. Ein langer Tagesritt, unterbrochen durch einen Besuch der Geisterstadt Calico, führte die Gruppe zurück in den Bundesstaat Kalifornien, wieder in die Metropole Los Angeles. Nach Abgabe der Bikes folgte als letztes Highlight eine ausgiebige Stadtrundfahrt in dieser Megacity. Hierbei stand das verhältnismäßig kleine Stadtzentrum mit dem Bereich um die Gründungszelle "Olvera Street" ebenso auf dem Programm wie die legendären Stadtbezirke Hollywood und Berverly Hills.

 

Die Highway-Melodie, Titel für diese begeisternde Biker-Tour, war nun ausgeklungen. Begeistert und voller unvergesslicher Eindrücke traten die Biker am 16. September die lange Heimreise nach Ostfriesland an. Diese zweiwöchige USA-Reise war geprägt von einer kaum zu überbietenden landschaftlichen Vielfalt, von einmaligen Naturwundern und von sensationellen Kontrasten, wie sie wohl nur Westen der USA in dieser Form zu bieten hat. 

                         

 

 

 

 

Für das Jahr 2012 plant Globus-Reisservice wieder zwei geführte Biker-Rundreisen:

In der zweiten August-Hälfte 2012 nach Kanada. Titel: British Columbia "Zwischen Vancouver und Calgary durch die kanadischen Rocky`s"


und in der ersten September-Hälfte 2012 wieder in die USA auf einer weitgehend identischen Route, wie sie in diesem Reisebericht beschrieben ist. Motto: "Kalifornien, Las Vegas, die Canyons und die Route 66"

 

Prospekte werden voraussichtlich im November verfügbar sein.